15. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Daniel, der Prophet, hat sich zur Wehr gesetzt, gegen alle Alternativen zu reinem Gottvertrauen.
Er hat alle goldenen Bilder abgelehnt – ein regelmäßig wiederkehrendes Phänomen in der Geschichte Gottes mit den Menschen.
Seine Rettung kam allein aus seinem Gottvertrauen und der daraus resultierenden Verehrung Gottes durch den Propheten.

So frage ich mich, warum aus allerlei berufenem und legitimiertem Munde auf kirchlicher Seite, den menschlichen Möglichkeiten höhere Priorität eingeräumt wird als dem Aufruf zur Umkehr und der Not-Wendigkeit aufgrund des Vertrauens dem Gott gegenüber, dem auch eine noch so große „Störung“ im Weltgeschehen nichts anhaben kann – außer dass er zur Rettung fähig ist.

Meine Überzeugung führt mich zwangsläufig zu der Überlegung, dass folgendes nicht vereinbar ist:
Einerseits wird der Machbarkeitsüberzeugung durch menschliche Möglichkeiten widersprochen.
Andererseits wird die Bewältigung der aktuellen Notlage durch eine einseitige Strategie, die einhergeht mit konfusen Meldungen, rund um Profit, Selbstdarstellung und unzureichender Organisationsfähigkeit, etc. mit einem eindringlichen Appell begleitet.

Steht dagegen nicht gerade die Erfahrung eines gesamten Volkes, die immer wieder dieselbe ist:

Kein Gottvertrauen, sondern das Setzen auf mächtige, aber menschliche Bündnispartner haben dem Gottesvolk die größte Niederlage gebracht.
Gott hatte dagegen immer um das Vertrauen des Volkes auf seine Kraft und Stärke geworben. (https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/israel-und-juda/)

Dem Anschein nach gibt es einige Parallelen…

Einen segensreichen Wochenstart und jede Menge Gottvertrauen wünsche ich uns in dieser Zeit, in Vorbereitung auf einen seit heute erneut diskutierten Lockdown um das wichtigste christliche Fest mit der besten Botschaft für diese Zeit, in der sich die Welt verloren anfühlt, wie schon so oft in der Geschichte.

Ich wünsche uns allen alte und neue Einsichten bei der Lektüre von Gottes Bewältigungsstrategien.

„Ich kann´s nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

Amen.

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