18. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
„Herr, hab ich Gnade gefunden… so geh nicht vorüber.“
Die heutige Losung ist ein Vers aus einer langen Geschichte des Wartens – es ist die Geschichte von Abraham und Sara.
Abraham bekommt zusammen mit seiner Frau Sara eine wundervolle Verheißung, nämlich eigenes Land, Nachkommen und Segen.
Inzwischen ist eine unendlich lange Wartezeit zu Ende gegangen und vermutlich sind beide nicht mehr so richtig davon überzeugt, dass das geschieht, was besonders ersehnt ist – ein Kind.
Beide sind alt geworden – uralt in bestem biblischen Sinne. Es scheint unmöglich.
Und damit scheint das Gesamtpaket der Verheißungen, Gottes Versprechen an Abraham sinnlos.
Was ist die Zukunft ohne Kinder, die sie gestalten wollen und können.
Doch nun ist es so weit.
Abraham fragt, ob er wirklich Gnade gefunden hat, zu empfangen, was verheißen ist und bittet darum, dass Gott als Zeichen nun nicht noch einmal an ihm vorbei geht. Und Gott – in Gestalt der drei Männer – geht nicht vorüber.
Und dann kommt das Kind – entgegen aller Möglichkeiten – und obwohl Sara an diesem Tag nur noch lachen kann.
Und bei Zachäus ist es auch so.
Er sehnt sich nach Gnade, vielleicht auch, weil inzwischen niemand mehr mit ihm zu tun haben will.
Jesus ist anders er kehrt ein.
Ich glaube, das gilt auch für uns und unsere Tage.
Wenn wir uns nach Gnade sehnen, werden wir sie bekommen.
Dann kehrt er bei uns ein.
Ich sehne mich nach Gnade und hoffe auf die Verheißung.
Und Du?
Amen.


 103 Besuche,  2 Heute

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.