18. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
es ist an der Zeit.
Immer wieder begegnen mir Menschen, die daran verzweifeln, dass Pläne nicht aufgehen, wegen der Pandemie.
Als einer, der einmal alles unter Kontrolle zu glauben meinte, ist mir alles außer Kontrolle geraten – es war das Jahr 2019.
Erst dachte ich: „Das wars!“
Ja, das wars!
DAS war die Einsicht, dass der Herr wieder ans Steuer möchte und muss.
Es ist ihm gelungen.
Und seither ist ihm so viel gelungen und ich habe das Gefühl – das ist das wahre Leben!
Nicht, dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott.
Das macht mich inzwischen meist gelassen, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, Dingen die eigene Geschwindigkeit zu überlassen, aber das gibt mir auch die Kraft mich einzusetzen – wenn ich den Kairos spüre – für das, was Gott mir „geflüstert“ hat, durch Träume, Gebete, Losungen, Zeichen, Intuition, unendliche viele Erfahrungen der biblischen Zeugen.
Ich lade Dich ein, mit der Lesung aus dem Text für die heutige Andacht, wenn die Sonne sing(k)t, 19 Uhr, Sonneborn, Kirche.

„Seht auf und erhebt Eure Häupter (!), weil sich Eure Erlösung naht.“

Und die Frage lautet nicht wann, sondern „wie?“

Also wie?

„Seht auf und erhebt Eure Häupter!“ (Lk 21, 28)

Amen.

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