24. März 2021



Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

nach den trüben Nachrichten von gestern – verbunden mit einem trüben Himmel hier vor Ort – geht heute wieder die Sonne auf – in ihrer vollen Pracht. Sie durchflutet die Räume im Pfarrhaus auf eine Weise, die Fenster öffnet – Fenster in die frische Luft, Fenster zum Himmel, Fenster des Herzens und der Seele, Fenster als Lichtblicke und Verheißung auf etwas, das noch niemand wirklich (ab)sehen kann.
Und wieder wird deutlich, welch unendliche Möglichkeiten und welch große Verantwortung Gott uns dabei übergibt.
Gott segnet – zuallererst – dann spricht er: seid fruchtbar – bringt Frucht -reichert die Erde an mit Fülle – macht Euch die Erde untertan.
Und Jesus erklärt, was es bedeutet, wenn uns die Erde unter-tan ist:
Alles ist euer, ihr aber seid Christi.
Und wenn wir Christus gehören, dann gilt ein anderes Tun als viele das im Laufe der Geschichte immer wieder missverstanden haben – und daran erinnert der Text, der diese Tage unserer Weltzeit aus Sicht des Evangelisten Lukas kommentiert:

https://www.die-bibel.de


Jesus spricht von der Umkehr aller Verhältnisse.
Und damit wird unser Tun zu einem Dienst an der uns unter-tanen Erde.
Und weil wir Christus gehören, er in uns lebt, ist alles was unser ist, in guten Händen.
Nur frage ich mich angesichts der Entscheidungen von gestern, ob die Verantwortlichen noch Christus gehören oder vielmehr der Angst, die von der Welt Besitz ergriffen hat.
Verstehen kann ich das schon, aber akzeptieren kann ich das nicht.
Denn schließlich hat auch die Angst einen Namen und wenn wir ihr gehören, dann gehören wir nicht mehr Christus – dann geraten wir außer uns – Totalschaden sozusagen.
Christus würde sagen:

Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 33 Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Joh 16,33

Das Kapitel 16 des Johannesevangeliums ist für mich heute übrigens eine echte Leseempfehlung und ich glaube fest daran, dass die Überwindung der Schwierigkeiten dieser Welt nichts von einem inzwischen von so vielen Seiten aus verschiedenen Gründen beschriebenen Untergang dieser wunderbaren Schöpfung bedeutet.

Und deshalb heute gleich noch einmal, weil es mit Sonne im Rücken auf-richtiger klingt:

Sei getrost und unverzagt!!!

AMEN.

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