26. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

immer wieder werden wir daran erinnert:
Wir sind ein edler Weinstock – das ist unsere Bestimmung.
Was wir daraus machen, das ist nicht Gottes Verantwortung, das liegt ganz in unserer Hand – das ist christliche Freiheit.

Und wenn wir hoch gestiegen sind, um Gott beiseite zu legen, ihn nicht mehr zu brauchen – wie die Menschen beim Turmbau zu Babel (1. Buch Mose) beispielsweise – dann dürfen wir uns daran erinnern, dass wir als edler Weinstock gedacht waren und zurückkehren.
Gott hält es uns nicht vor.
Er fragt nacht: Wie ist das geschehen? Und was muss jetzt anders werden, damit es anders wird.
Was folgt auf die Umkehr?
Werke des Anfangs.
Gottes Werk in diesen Tagen lesen wir bei Lukas im 22. Kapitel.
Er hat sich den Mächten der Finsternis ausgeliefert – völlig gewaltfrei – und sie damit besiegt.
Überall dort, wo sich Menschen in der Geschichte gewaltfrei auseinandergesetzt haben mit dem, was sie unfrei gemacht hat, sind Wunder Realität geworden.
Ich denke besonders gerne an die Berichte von der friedlichen Revolution 1989, die mir vor allem die Leipziger Zeitzeugen in vielen Facetten beschrieben haben.
Und so hängt bei mir immer noch ein altes Plakat, es zeigt Pfarrer Christian Führer, Nikolaikirche Leipzig und die Palmwedel der Säulen der Nikolaikirche und den Satz: 9. Oktober 1989 – „Ein wunder biblischen Ausmaßes.“

Und Johannes hat gestern gesungen, gegen die Mächte der Finsternis.
Das Video ist leider zu lang geworden – deswegen kommt es dann morgen.

Gottes Segen wünsche ich uns in diesen Tagen, auf dem Weg zum Osterfest und im Rahmen des dritten Lockdown, der hoffentlich auch ein wundersames Ende finden wird.
Amen.



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