9. Juni 2021


Das sind gigantische Worte.

„Was können die Weisen Weises lehren, wenn Sie des Herrn Wort verwerfen?“

Was haben viele Weise in den letzten Monaten alles gelehrt?

Und wie war das mit der Frage nach Gott?

Immer wenn wieder ein bisschen Realität ins Land gezogen ist, dann stellen viele immer wieder fest:

Es ist unmöglich, genaue Prognosen für unsere Zeit abzugeben.

Wie auch?

Ich habe die Frage nach Gott schmerzlich vermisst, egal wo, bestenfalls als Gott der Sonne und der Hoffnung wird er von kirchlicher Seite in Verantwortung gezogen. Das ist wichtig und Balsam für die Seele, aber das ist immer erst Gottes Ziel für uns. Unser Weg beginnt anderswo.

Wahre Entlastung erlebe ich persönlich, bei mir und bei meiner Arbeit, wenn Menschen einsehen müssen und dürfen, dass es so nicht weitergehen kann. Immer wieder ruft Gott in der Geschichte sein Volk zur Umkehr. Erst Sklaverei und Not und dann kommt die Sonne der Gerechtigkeit und Auferstehung zurück.

Und Gott behält recht. Die nächste Mutation ist schon unterwegs. Vielleicht werden es doch 7 oder 10 oder 12 oder 14 oder noch etliche Rückschläge mehr, wenn wir so weitermachen, wie viele das gerade im Netz mit viel unterschiedlicher Resonanz verbreiten.

Und irgendwie behält Gott recht, immer wieder – Gott sei Dank!

Und immer wieder sind Menschen aufgestanden, um zu verdeutlichen, dass Menschen auf dem Irrweg sind und eine Umkehr nötig ist. Denken Sie beispielsweise an die beiden Martin Luthers – den King mit einem Traum, der damit konterkariert, wie sich gegenwärtige Missstände von einer glücklichen Realität unterscheiden und den Reformator, der da steht und nicht anders kann –  im Angesicht von Kirche und Obrigkeit – und deren unhinterfragbaren Weisheitsansprüchen, die vor allem auf Macht und Geld zielten.

Auch heute dürfen wir uns fragen lassen, um nicht am Ziel, an unserer Bestimmung vorbeizutreiben. Jeder persönlich kann und darf das – umkehren. Und ich wünsche mir viele Luthers, die nach Gott fragen und Menschen wie Johannes, die zur Umkehr rufen, mit Mut für Gottes Ziele mit seiner Schöpfung.

Ich wünsche mir Ziele, die nicht unserem Ehrgeiz, sondern unserem Vertrauen entspringen, dem Vertrauen in einen Gott, der immer wieder bei Null beginnt: bei der Schöpfung, bei Abraham, bei Moses, bei Josef, bei Jona, bei Paulus, bei Jesus.

Eine klare Leseempfehlung in dieser Zeit – unendlich gültig und wirklich relevant für Dein Leben.

Ich wünsche mir, dass wir uns immer wieder ausrichten an dem, was uns Grund zur Hoffnung gibt, nämlich die Einsicht, dass Du eben nicht alles können musst, was von Dir erwartet wird, sondern dass es einen gibt, der Dich Deinem Ziel, Deiner Bestimmung, Deinem guten und sinnerfüllten Auftrag für die Welt näher bringt. Und wenn Gott seine Erwartungen an Dich heranträgt, braucht es da manchmal eben auch eine Umkehr, für die es nie zu spät ist.

Und ich wünsche mir, dass das vielen gelingt, vor allem denen, die gerade nicht nur etwas zu sagen haben, sondern auch noch gehört werden und damit Dinge auch einfach durchsetzen und dabei viel zu oft eigene Ziele zu verfolgen scheinen.

So manch eine Meldung macht derzeit deutlich, wohin Einfluss Menschen treibt und das ist immer wieder ein unendliche Geschichte, die hoffentlich zu unser aller Fluss des Lebens endlich ein Ende haben möge.

Am Ende unserer Weisheit, entspringt der wahre Fluss immer noch an der Quelle des Lebens und dahin dürfen wir zurück und dann von null anfangen, alle Menschen.

Was für ein Gefühl von Freiheit!

Was für eine Hoffnung für die Menschlichkeit!

Und wenn Du wissen willst, wie Du die Ziele für Dein Leben erkennen darfst, dann schenke ich Dir ein Gebet:

Vater unser im Himmel, …, DEIN Wille…

Seinen Willen durch sein Wort, wünsche ich mir und Dir gestern, heute und morgen…

Und wenn Du wissen willst, wie Du Gottes Antwort von Deiner unterscheiden kannst, dann sag ich Dir:

Wenn Du anfängst, Deine Fragen offen und ehrlich an Gott zu richten und mit Jesu Worten, dem Vater unser, nach Gottes Willen fragst, dann werden Dir Zeichen, Wunder und Menschen begegnen, scheinbar zufällig. Und in dem Moment, wo Du entdeckst, dass das vielleicht keine Zufälle sind, dann wird Dir bewusst, dass Du jetzt anfangen darfst, die Antworten mit Leben zu füllen…

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