Abendimpuls 3. Mai 2021 – Christ sein, in der Welt

Christ sein in der Welt:

Christ sein in der Welt – besser: Mensch sein in der Welt:

Wenn ich in der Welt Mensch sein will, dann habe ich gerade allerhand Schwierigkeiten.

Um in der Welt zu sein, muss ich da erst mal hingehen – darf man aber gerade nicht, nicht unbegrenzt.

Christen haben sich da was ausgedacht – Türen auf – Kirchentüren.

Das ist nicht ganz neu, war aber schon lange nicht mehr so angesagt.

Da hat sich etwas verändert, seitdem man sich im Gottesdienst mit mehr Menschen treffen darf als zuhause – je nach Großwetterlage im Landkreis sind das regelmäßig 10 bis 40 Menschen, jeden Dienstag und Donnerstag, zumindest hier in der Gegend.

Das ist schon mal was – in der Kirche und um die Kirche sein – doch: wer geht heute schon noch in die Kirche?

Mensch sein in der Welt – das ist kein neuer Gedanke und das geht heute noch … und einer hat das vorgemacht… Gott – ist mit Jesus in die Welt gekommen :-).

Und was er da gemacht hat, das schenkt uns tolle Ideen beim Menschsein in der Welt.

Und darum soll es gehen, ab jetzt, jeden Abend.

Und wenn Du ganz dabei sein willst, dann lade ich Dich ein, heute damit anzufangen, am besten indem Du Gott ganz zu Dir nach Hause holst, wenn Du das Vater unser betest – solange, bis Du keine Gedanken nebenbei hast und einmal gut durchkommst – du wirst sehen: dann bist du nicht nur müde, sondern auch friedlich.

Und deshalb heute gemeinsam.

Vater unser…

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3. Mai 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
dieser Beitrag heute morgen ist der letzte Morgenbeitrag nach zwei Wochen Urlaub und vielen neuen Inspirationen bei Garten- und Bibelarbeit.

Mir sind gestern zwei Dinge auf die Füße gefallen:

– ein alter Zeitungsausschnitt aus einem Buch, das ich noch niemals in der Hand hatte – eine Erinnerung an eine Zeit, kurz bevor ich selbst dort angekommen bin – wie sich Wege zufällig finden…

– ein neuer Auftrag in Erinnerung an meine Kinderzeit: heute lassen sich viele Menschen als letzten Impuls für den Tag einfach noch einmal mit den immerzu belastenden Nachrichten des Tages über die „Mattscheibe“ (dazu könnte man Bücher füllen) in den wohlverdienten Schlaf schicken – viele haben das auch schon aufgegeben in diesen Monaten.
Ich selbst wurde früher als Kind mit meiner Kinderbibel als letzter Impuls ins Bett gebracht, die liebevollste und wichtigste Zeit mit mir in einem Bäckerhaushalt.
Daran habe ich mich erinnert und möchte künftig eine neue Form des täglichen Impulses verschicken – jeden Abend rund um die Tagesschau soll er erscheinen – und er soll bleiben, in Deinen Gedanken, in dem Frieden, den die Nacht Dir bringen will, in die Dankbarkeit, der Du in Deinem Abendgebet weiten Raum schaffst, in Deinen Träumen, die Dich mit Gottes Wirklichkeit und dem Bewusstsein von ihm in Dir in Verbindung und Einklang bringen mag…, wenn Du magst.

Er bläst – der Wind of Change – mit Hoffnung auf eine Welt, in der der innere Friede immer noch und immer wieder und immer mehr und mehr Raum und Weite gewinnt.

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IN VORBEREITUNG AUF EINE BREIT ANGELEGTE SERIE ZUM THEMA CRHISTSEIN IN DER WELT PAUSIEREN DIE IMPULSE BIS EINSCHLIESSLICH 2. MAI 2021 HERZLICHE EINLADUNG DI UND DO 19 UHR – WENN DIE SONNE SING(K)T MIT JOHANNES – KIRCHE ST. PETER UND PAUL ZU SONNEBORN

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19. April 2021


In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

Als Wochenstart ein Text im Nachklang zum Sonntag Misericordias und zum Arbeitsauftakt mit wieder neuen Zahlen als Nachfrage und kritische Anfrage an das, was gerade in der Öffentlichkeit passiert und als Reflexion, wie die Lage im Blick auf das zu beurteilen ist, was „recht“ ist und welche Lösungen zu neuen Auswegen für alle beitragen könnten – der Prophet Hesekiel:

 6 Besuche,  1 Heute

13. April 2021


„Die Welt ist gescheitert!“
„Bringt also Früchte, die der Umkehr entsprechen!“

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
was keiner sagt, das sagt heraus
was keiner denkt, das wagt zu denken
was keiner anfängt, das führt aus

wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
wenn alle mittun, steht allein

Wo alle loben, habt Bedenken
wo alle spotten, spottet nicht
wo alle geizen, wagt zu schenken
wo alles dunkel ist, macht Licht

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

Lothar Zenetti

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Karfreitag – 2. April 2021


Der „Wochenspruch“:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Quelle: Pixabay

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Karfreitag und Pfingsten – das sind für mich inzwischen die wichtigsten Ereignisse im Kirchenjahr geworden.
Warum?

An Karfreitag legt Gott den Finger in die Wunde – streut Salz in unser Leben.
Er erinnert uns daran, dass wir uns niemals selbst genug sein können und gerade jetzt, wo wir uns das nach Leibeskräften und in Todesangst zu beweisen suchen, unseren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen durch Verzicht oder indem wir alles auf eine Karte setzen, die sich jeden Tag aufs Neue in Frage stellen lassen muss, sagt Gott:

Christus ist unser Friede und „Der HERR schafft deinen Grenzen Frieden.“ – niemand sonst.
Ich weiß nicht, an wie viele Grenzen wir noch stoßen müssen, bis wir das wirklich verstehen.

Mir müssen uns nichts beweisen. Wir dürfen natürliche Grenzen akzeptieren und damit meine ich nicht unsere Haustüren, sondern die Grenze, die uns das Leben setzt, durch unsere Unzulänglichkeit, unsere Sterblichkeit, durch alles, wo wir versagen, nicht genug Kraft haben, da gilt:


Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Und dazu gibt Gott uns dann auch die Kraft, an Pfingsten, durch seinen Geist, um diese Nachricht zu verbreiten.

Diese Nachricht ist schmerzhaft, aber auch schmackhaft, denn sie kann heilen.

49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!“ (Mk 9, 49f.)

Ein Märchen aus Kinderzeit – zum Thema Salz:

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