Karfreitag – 2. April 2021


Der „Wochenspruch“:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Quelle: Pixabay

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Karfreitag und Pfingsten – das sind für mich inzwischen die wichtigsten Ereignisse im Kirchenjahr geworden.
Warum?

An Karfreitag legt Gott den Finger in die Wunde – streut Salz in unser Leben.
Er erinnert uns daran, dass wir uns niemals selbst genug sein können und gerade jetzt, wo wir uns das nach Leibeskräften und in Todesangst zu beweisen suchen, unseren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen durch Verzicht oder indem wir alles auf eine Karte setzen, die sich jeden Tag aufs Neue in Frage stellen lassen muss, sagt Gott:

Christus ist unser Friede und „Der HERR schafft deinen Grenzen Frieden.“ – niemand sonst.
Ich weiß nicht, an wie viele Grenzen wir noch stoßen müssen, bis wir das wirklich verstehen.

Mir müssen uns nichts beweisen. Wir dürfen natürliche Grenzen akzeptieren und damit meine ich nicht unsere Haustüren, sondern die Grenze, die uns das Leben setzt, durch unsere Unzulänglichkeit, unsere Sterblichkeit, durch alles, wo wir versagen, nicht genug Kraft haben, da gilt:


Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Und dazu gibt Gott uns dann auch die Kraft, an Pfingsten, durch seinen Geist, um diese Nachricht zu verbreiten.

Diese Nachricht ist schmerzhaft, aber auch schmackhaft, denn sie kann heilen.

49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!“ (Mk 9, 49f.)

Ein Märchen aus Kinderzeit – zum Thema Salz:

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