Impulse für jeden Tag

Karfreitag – 2. April 2021


Der „Wochenspruch“:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Quelle: Pixabay

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Karfreitag und Pfingsten – das sind für mich inzwischen die wichtigsten Ereignisse im Kirchenjahr geworden.
Warum?

An Karfreitag legt Gott den Finger in die Wunde – streut Salz in unser Leben.
Er erinnert uns daran, dass wir uns niemals selbst genug sein können und gerade jetzt, wo wir uns das nach Leibeskräften und in Todesangst zu beweisen suchen, unseren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen durch Verzicht oder indem wir alles auf eine Karte setzen, die sich jeden Tag aufs Neue in Frage stellen lassen muss, sagt Gott:

Christus ist unser Friede und „Der HERR schafft deinen Grenzen Frieden.“ – niemand sonst.
Ich weiß nicht, an wie viele Grenzen wir noch stoßen müssen, bis wir das wirklich verstehen.

Mir müssen uns nichts beweisen. Wir dürfen natürliche Grenzen akzeptieren und damit meine ich nicht unsere Haustüren, sondern die Grenze, die uns das Leben setzt, durch unsere Unzulänglichkeit, unsere Sterblichkeit, durch alles, wo wir versagen, nicht genug Kraft haben, da gilt:


Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3, 16

Und dazu gibt Gott uns dann auch die Kraft, an Pfingsten, durch seinen Geist, um diese Nachricht zu verbreiten.

Diese Nachricht ist schmerzhaft, aber auch schmackhaft, denn sie kann heilen.

49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!“ (Mk 9, 49f.)

Ein Märchen aus Kinderzeit – zum Thema Salz:

 17 Besuche

29. März 2021 – Einhandsegler


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

es ist an der Zeit.
Lasst uns alle Knechte sein und dem dienen, der all dem Unrecht widerspricht, das das Leben zerstört. Und da gibt es derzeit viel größere Schäden und Zumutungen an das Leben als die wirtschaftlichen Zusammenbrüche, für die es nicht mehr nur politische „Standhaftigkeit“ braucht.
Auch durch einen gestrandeten Frachter im Suez-Kanal wird uns vor Augen geführt, dass wir eigentlich gar nichts in der Hand haben.
Es ist an der Zeit, aufzubrechen, ins Leben, dessen Preis letztlich immer der Tod ist, mit und ohne Corona, aber je weniger wir im Leben um goldene Kälber getanzt sind, desto glücklicher werden wir gehen dürfen.
Und gehen müssen wir sowieso, früher oder später… hauptsache glücklich.
Das wir das verlernt haben – glücklich zu gehen (memento mori) – ist auch ein Verdienst des Lebens, dass wir uns zuletzt selbst erschaffen haben.
Dazu noch mal das wichtigste Gleichnis zum Reich Gottes (ganz traditionell) und ein Lied (fast noch topaktuell):

Und je früher wir mitarbeiten dürfen, desto länger werden wir glücklich sein… 🙂

Auch Reinhard singt von den goldenen Kälbern … und auch er hat erlebt, was vielen erspart bleibt… und musste sich ganz ungewöhnlich heftig auseinandersetzen mit dem Sinn des Lebens…

Und am Ende – nach dem Leben – steht ein Leben im Glück, bei Gott.
Amen.

 15 Besuche

Palmsonntag – 28. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

heute ist ein Sonntag, an dem es eine Entscheidung für die Zukunft braucht, wenn das Leben bleiben soll, wie damals am Palmsonntag:

Jesus zieht in Jerusalem ein, deutlich sichtbar, erhoben auf einem Esel, wie ein Gewinner, wie erwartet.

Und morgen schon wird deutlich werden, dass ab jetzt nicht mehr abzusehen ist, dass er auf der Gewinnerseite steht.
Ab sofort sieht in Jesus nur noch den Gewinner, wer an das Unmögliche glaubt.

Der Wochenspruch lautet: 

„Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass

alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Joh 3, 14bf.

Und in dieser Herausforderung stehen wir noch heute, gemeinsam mit vielen Zeugen, die vor uns waren und deren Glaube reichlich erinnert wurde. Diesen Glauben und diese Beständigkeit wünsche ich uns auch heute und dazu alles, was damals an die Gemeinde geschrieben war, heute zur Erinnerung (Hebräer 11 & 12):

Der Weg des Glaubens seit der Schöpfung

111Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. 2In diesem Glauben haben die Alten Gottes Zeugnis empfangen. 3Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. 4Durch den Glauben hat Abel Gott ein besseres Opfer dargebracht als Kain; durch den Glauben wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da Gott selbst es über seinen Gaben bezeugte; und durch den Glauben redet er noch, obwohl er gestorben ist. 5Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, dass er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe. 6Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

7Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; durch den Glauben sprach er der Welt das Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.

8Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, an einen Ort zu ziehen, den er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme. 9Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen im Land der Verheißung wie in einem fremden Land und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. 10Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

11Durch den Glauben empfing auch Sara, die unfruchtbar war, Kraft, Nachkommen hervorzubringen trotz ihres Alters; denn sie hielt den für treu, der es verheißen hatte. 12Darum sind auch von dem einen, dessen Kraft schon erstorben war, so viele gezeugt worden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählig ist.

13Diese alle sind gestorben im Glauben und haben die Verheißungen nicht ergriffen, sondern sie nur von ferne gesehen und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind. 14Wenn sie aber solches sagen, geben sie zu verstehen, dass sie ein Vaterland suchen. 15Und wenn sie das Land gemeint hätten, von dem sie ausgezogen waren, hätten sie ja Zeit gehabt, wieder umzukehren. 16Nun aber streben sie zu einem besseren Land, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

17Durch den Glauben mhat Abraham den Isaak dargebracht, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißungen empfangen hatte, 18von dem gesagt worden war (1. Mose 21,12): »Nach Isaak wird dein Geschlecht genannt werden.« 19Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; als ein Gleichnis dafür bekam er ihn auch wieder.

20Durch den Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau auf die zukünftigen Dinge hin.

21Durch den Glauben segnete Jakob, als er starb, die beiden Söhne Josefs und neigte sich über die Spitze seines Stabes.

22Durch den Glauben redete Josef, als er starb, vom Auszug der Israeliten und befahl, was mit seinen Gebeinen geschehen sollte.

23Durch den Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate verborgen von seinen Eltern, weil sie sahen, dass er ein schönes Kind war; und sie fürchteten sich nicht vor des Königs Gebot. 24Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr Sohn der Tochter Pharaos heißen, 25sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben, 26und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung. 27Durch den Glauben verließ er Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn. 28Durch den Glauben vollzog er das Passa und das Besprengen mit Blut, auf dass der Verderber ihre Erstgeburt nicht anrühre. 29Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; das versuchten die Ägypter auch und ertranken.

30Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als Israel sieben Tage um sie herum gezogen war. 31Durch den Glauben kam die Hure Rahab nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter in Frieden aufgenommen hatte.

32Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. 35Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen.

Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, auf dass sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. 38Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde.

39Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht die Verheißung erlangt, 40weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat: dass sie nicht ohne uns vollendet würden.

Der Weg des Glaubens seit Christus

121Darum auch wir:

Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben,lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, 2und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

3Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, dass ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.

4Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5und habt den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu Kindern (Spr 3,11-12): »Mein Sohn, achte nicht gering die Zucht des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. 6Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 7Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit Kindern geht Gott mit euch um. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder. 9Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem Vater der Geister, damit wir leben? 10Denn jene haben uns gezüchtigt wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, auf dass wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. 11Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Schmerz zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.

12Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie 13und tut sichere Schritte mit euren Füßen, dass nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. 14Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie verunreinigt werden; 16dass nicht jemand sei ein Hurer oder Gottloser wie Esau, der um der einen Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. 17Ihr wisst ja, dass er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte.

18Denn ihr seid nicht zu etwas gekommen, das man anrühren konnte und das mit Feuer brannte, nicht zu Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter 19und nicht zum Schall der Posaune und zum Klang der Worte. Die das hörten, baten, dass ihnen kein Wort mehr gesagt würde; 20denn sie konnten’s nicht ertragen, was da gesagt wurde (2. Mose 19,13): »Und auch wenn ein Tier den Berg anrührt, soll es gesteinigt werden.« 21Und so schrecklich war die Erscheinung, dass Mose sprach (5. Mose 9,19): »Ich bin erschrocken und zittere.«

22Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zur Festversammlung 23und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten 24und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.

25Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden den Willen Gottes verkündete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel her redet.

26Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (Hag 2,6): »Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.« 27Dieses »Noch einmal« aber zeigt an, dass das, was erschüttert wird, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, auf dass bleibe, was nicht erschüttert wird. 28Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Amen.

 21 Besuche

27. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

haben wir Gott vergessen?
Hast Du Gott vergessen?
Bei einigen kommt es mir so vor.
Und wenn ich erlebe, was mit Menschen geschieht, die Gott scheinbar vergessen haben, dann werde ich traurig, denn oftmals erlebe ich, wie sie die Hoffnung verlieren. Es wird dunkel. Sie malen die Welt in den trübsten Farben oder nur noch schwarz-grau und haben Angst. Davon haben wir auch in dieser Woche gehört, am Abend, wenn die Sonne sinkt und Johannes singt. Das Video anbei.
Heute freue ich mich, dass der Thessalonischerbrief uns an den Ausweg erinnert: Dankbarkeit.
Gutes Gelingen und segensreiche Erlebnisse beim Einüben und natürlich auch beim Hören und Sehen:


 7 Besuche

26. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

immer wieder werden wir daran erinnert:
Wir sind ein edler Weinstock – das ist unsere Bestimmung.
Was wir daraus machen, das ist nicht Gottes Verantwortung, das liegt ganz in unserer Hand – das ist christliche Freiheit.

Und wenn wir hoch gestiegen sind, um Gott beiseite zu legen, ihn nicht mehr zu brauchen – wie die Menschen beim Turmbau zu Babel (1. Buch Mose) beispielsweise – dann dürfen wir uns daran erinnern, dass wir als edler Weinstock gedacht waren und zurückkehren.
Gott hält es uns nicht vor.
Er fragt nacht: Wie ist das geschehen? Und was muss jetzt anders werden, damit es anders wird.
Was folgt auf die Umkehr?
Werke des Anfangs.
Gottes Werk in diesen Tagen lesen wir bei Lukas im 22. Kapitel.
Er hat sich den Mächten der Finsternis ausgeliefert – völlig gewaltfrei – und sie damit besiegt.
Überall dort, wo sich Menschen in der Geschichte gewaltfrei auseinandergesetzt haben mit dem, was sie unfrei gemacht hat, sind Wunder Realität geworden.
Ich denke besonders gerne an die Berichte von der friedlichen Revolution 1989, die mir vor allem die Leipziger Zeitzeugen in vielen Facetten beschrieben haben.
Und so hängt bei mir immer noch ein altes Plakat, es zeigt Pfarrer Christian Führer, Nikolaikirche Leipzig und die Palmwedel der Säulen der Nikolaikirche und den Satz: 9. Oktober 1989 – „Ein wunder biblischen Ausmaßes.“

Und Johannes hat gestern gesungen, gegen die Mächte der Finsternis.
Das Video ist leider zu lang geworden – deswegen kommt es dann morgen.

Gottes Segen wünsche ich uns in diesen Tagen, auf dem Weg zum Osterfest und im Rahmen des dritten Lockdown, der hoffentlich auch ein wundersames Ende finden wird.
Amen.



 10 Besuche,  1 Heute

25. März 2021


Endlich ist er da – der Blick in die Zukunft – für viele, die dabei sein durften hier in Sonneborn ein Stück Paradies oder wenigstens „Normalität“ in dieser Zeit.

Für mich wie ein neues Land und ich freue mich darauf.
Herzlichen Dank an alle, die so tatkräftig dabei waren und all das ermöglicht haben.
Ich fühle mich in dieser Woche wirklich reich beschenkt – ein Privileg.

 332 Besuche

24. März 2021



Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

nach den trüben Nachrichten von gestern – verbunden mit einem trüben Himmel hier vor Ort – geht heute wieder die Sonne auf – in ihrer vollen Pracht. Sie durchflutet die Räume im Pfarrhaus auf eine Weise, die Fenster öffnet – Fenster in die frische Luft, Fenster zum Himmel, Fenster des Herzens und der Seele, Fenster als Lichtblicke und Verheißung auf etwas, das noch niemand wirklich (ab)sehen kann.
Und wieder wird deutlich, welch unendliche Möglichkeiten und welch große Verantwortung Gott uns dabei übergibt.
Gott segnet – zuallererst – dann spricht er: seid fruchtbar – bringt Frucht -reichert die Erde an mit Fülle – macht Euch die Erde untertan.
Und Jesus erklärt, was es bedeutet, wenn uns die Erde unter-tan ist:
Alles ist euer, ihr aber seid Christi.
Und wenn wir Christus gehören, dann gilt ein anderes Tun als viele das im Laufe der Geschichte immer wieder missverstanden haben – und daran erinnert der Text, der diese Tage unserer Weltzeit aus Sicht des Evangelisten Lukas kommentiert:

https://www.die-bibel.de


Jesus spricht von der Umkehr aller Verhältnisse.
Und damit wird unser Tun zu einem Dienst an der uns unter-tanen Erde.
Und weil wir Christus gehören, er in uns lebt, ist alles was unser ist, in guten Händen.
Nur frage ich mich angesichts der Entscheidungen von gestern, ob die Verantwortlichen noch Christus gehören oder vielmehr der Angst, die von der Welt Besitz ergriffen hat.
Verstehen kann ich das schon, aber akzeptieren kann ich das nicht.
Denn schließlich hat auch die Angst einen Namen und wenn wir ihr gehören, dann gehören wir nicht mehr Christus – dann geraten wir außer uns – Totalschaden sozusagen.
Christus würde sagen:

Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 33 Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Joh 16,33

Das Kapitel 16 des Johannesevangeliums ist für mich heute übrigens eine echte Leseempfehlung und ich glaube fest daran, dass die Überwindung der Schwierigkeiten dieser Welt nichts von einem inzwischen von so vielen Seiten aus verschiedenen Gründen beschriebenen Untergang dieser wunderbaren Schöpfung bedeutet.

Und deshalb heute gleich noch einmal, weil es mit Sonne im Rücken auf-richtiger klingt:

Sei getrost und unverzagt!!!

AMEN.

 26 Besuche

Sonntag, 21 . 3 . 21


Der Impuls für heute kommt erst heute Abend, gegen 19 Uhr.
Das Experiment Jugendkirche Sonneborn, aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte leider auf 25 Teilnehmer begrenzt, wird daher aufgezeichnet und anschließend als Video zur Verfügung gestellt.
Herzliche Einladung, dann zuhause mitzufeiern und schon jetzt das Projekt und alle Entscheidungen dazu im Gebet zu begleiten.
Einen segensreichen Sonntag.

 16 Besuche

Weltglückstag 2021 – Frühlingsanfang


Und damit das so bleibt und all das nicht umkommt (Mk 4,38), ein Impuls ganz anderer Art:

Fridays for Future in verantwortungsbewusster Weise, zumindest in diesen Tagen…



 18 Besuche,  1 Heute

18. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
es ist an der Zeit.
Immer wieder begegnen mir Menschen, die daran verzweifeln, dass Pläne nicht aufgehen, wegen der Pandemie.
Als einer, der einmal alles unter Kontrolle zu glauben meinte, ist mir alles außer Kontrolle geraten – es war das Jahr 2019.
Erst dachte ich: „Das wars!“
Ja, das wars!
DAS war die Einsicht, dass der Herr wieder ans Steuer möchte und muss.
Es ist ihm gelungen.
Und seither ist ihm so viel gelungen und ich habe das Gefühl – das ist das wahre Leben!
Nicht, dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott.
Das macht mich inzwischen meist gelassen, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, Dingen die eigene Geschwindigkeit zu überlassen, aber das gibt mir auch die Kraft mich einzusetzen – wenn ich den Kairos spüre – für das, was Gott mir „geflüstert“ hat, durch Träume, Gebete, Losungen, Zeichen, Intuition, unendliche viele Erfahrungen der biblischen Zeugen.
Ich lade Dich ein, mit der Lesung aus dem Text für die heutige Andacht, wenn die Sonne sing(k)t, 19 Uhr, Sonneborn, Kirche.

„Seht auf und erhebt Eure Häupter (!), weil sich Eure Erlösung naht.“

Und die Frage lautet nicht wann, sondern „wie?“

Also wie?

„Seht auf und erhebt Eure Häupter!“ (Lk 21, 28)

Amen.

 26 Besuche,  1 Heute

17. März 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
wenn wir erleben dürfen, dass Gott uns sieht und wenn wir das dann auch wahrnehmen, ernst nehmen, annehmen, dann geschehen wunderbare Veränderungen in uns.
So ging es auch dem Zöllner.
Er sieht Gott, sieht ein und erlebt Gnade und vermutlich auch Freiheit.
Wer Gott folgt, riskiert seine Träume und empfängt neue Möglichkeiten, Gottes traumhafte Zukunft.
Das wünsche ich Dir und der ganzen Welt.
Amen.

 20 Besuche

15. März 2021


Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Daniel, der Prophet, hat sich zur Wehr gesetzt, gegen alle Alternativen zu reinem Gottvertrauen.
Er hat alle goldenen Bilder abgelehnt – ein regelmäßig wiederkehrendes Phänomen in der Geschichte Gottes mit den Menschen.
Seine Rettung kam allein aus seinem Gottvertrauen und der daraus resultierenden Verehrung Gottes durch den Propheten.

So frage ich mich, warum aus allerlei berufenem und legitimiertem Munde auf kirchlicher Seite, den menschlichen Möglichkeiten höhere Priorität eingeräumt wird als dem Aufruf zur Umkehr und der Not-Wendigkeit aufgrund des Vertrauens dem Gott gegenüber, dem auch eine noch so große „Störung“ im Weltgeschehen nichts anhaben kann – außer dass er zur Rettung fähig ist.

Meine Überzeugung führt mich zwangsläufig zu der Überlegung, dass folgendes nicht vereinbar ist:
Einerseits wird der Machbarkeitsüberzeugung durch menschliche Möglichkeiten widersprochen.
Andererseits wird die Bewältigung der aktuellen Notlage durch eine einseitige Strategie, die einhergeht mit konfusen Meldungen, rund um Profit, Selbstdarstellung und unzureichender Organisationsfähigkeit, etc. mit einem eindringlichen Appell begleitet.

Steht dagegen nicht gerade die Erfahrung eines gesamten Volkes, die immer wieder dieselbe ist:

Kein Gottvertrauen, sondern das Setzen auf mächtige, aber menschliche Bündnispartner haben dem Gottesvolk die größte Niederlage gebracht.
Gott hatte dagegen immer um das Vertrauen des Volkes auf seine Kraft und Stärke geworben. (https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/israel-und-juda/)

Dem Anschein nach gibt es einige Parallelen…

Einen segensreichen Wochenstart und jede Menge Gottvertrauen wünsche ich uns in dieser Zeit, in Vorbereitung auf einen seit heute erneut diskutierten Lockdown um das wichtigste christliche Fest mit der besten Botschaft für diese Zeit, in der sich die Welt verloren anfühlt, wie schon so oft in der Geschichte.

Ich wünsche uns allen alte und neue Einsichten bei der Lektüre von Gottes Bewältigungsstrategien.

„Ich kann´s nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

Amen.

 24 Besuche,  1 Heute

Sonntag, 14. März 2021 – Lätare – Freuet Euch!


Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Liebe Gemeinde, herzlich willkommen zum kleinen Osterfest mitten in der Passionszeit.  Lätare – freuet Euch!
Das gilt gerade auch im Angesicht von Situationen im Leben, in denen es scheinbar nicht viel zu freuen gibt – in Jesu Leben, unserem Leben, dem Gang der Welt.
Aber eben dieser Gang der Welt, der so eng verbunden ist mit dem Handeln Gottes, soll uns sichtbar werden lassen, was seit Anbeginn der Schöpfung die Grundlage für alles Leben ist. So lautet der Wochenspruch:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Joh 12, 24

Eine Beobachtung, die unsere Wahrnehmung seit jeher prägt – durch die gesamte Menschheitsgeschichte – nichts wächst, wo nicht etwas losgelassen wird – bei der Frucht im Boden ist es der Same, der stirbt.
Bei einem kleinen Menschenwunder – der Geburt eines Kindes – sind es die Freiheit und Unabhängigkeit dem eigenen Leben gegenüber – denn es braucht zwei, die sich einigen und dann Verantwortung für neues Leben übernehmen.
Bei Jesus ist es sein Leib, sein Menschsein, das unser Menschsein befreit von der Altlast unserer Fehler. Sie sind vergeben. Gott sieht unsere Fehler gnädig an. Wir dürfen etwas Neues wagen. Das war, ist und bleibt die Grunderfahrung unserer Tage.  Also, freut Euch!

Gebet (VELKD)

Lebendiger Gott, wir kommen in Deinem Namen zusammen, bei Dir findet unsere Seele Ruhe von den Mühen des Alltags, den rastlosen Beschäftigungen und unserem Fragen nach Sinn und Zweck. Du schenkst uns hier jetzt Raum und Zeit gefüllt mit Stille, Musik und mit Deiner Gegenwart. Lass uns in Deinem Wort Halt finden für unseren Lebensweg. Dass wir durch Dein Sterben zuversichtlich werden und mit unserem Leben Verantwortung einbringen in unsere Tage. Amen.

Evangelium Joh 12, 20-24 – zugleich Predigttext

Glaubensbekenntnis

Ansprache Johannes 12, 20-24

Liebe Gemeinde,

im Vorfeld zu den Worten aus dem heutigen Predigttext steht eine Erfahrung der Menschen, die Jesu Wirksamkeit nicht anerkennen wollen. Es wird berichtet, wie die Menschen über das geredet haben, was Jesus an Lazarus getan hatte. Lazarus war bereits seit Tagen tot. „Er stinkt schon.“ hieß es. Und Jesus lässt den Stein von seinem Grab entfernen und ruft: „Lazarus, komm heraus!“ Und Lazarus kommt, die Grabbinden hängen ihm noch vom Leib.  

Und irgendwie steht die Erkenntnis bei allen im Raum, auch bei seinen Gegnern: „Alle Welt läuft ihm nach.“ Gegen seine Worte und Taten kann man nichts ausrichten. Nicht einmal der Tod kann seiner Wirksamkeit eine Grenze setzen.  

Und so kommt Jesus nach Jerusalem und alle Welt war gekommen. Viele kamen sicher in der Erwartung, dass Jesus jetzt – angekommen auf dem Gipfel seiner Wirksamkeit – nachdem er selbst den Tod durch das Leben vertrieben hat – den großen Paukenschlag folgen lässt.

Jetzt ist er angekommen in Jerusalem – der heiligen Stadt – ein perfekter Zeitplan. Jesus auf dem Höhepunkt seines Ansehens.

Jetzt wird er sich den Sieg über seine Feinde nicht mehr nehmen lassen.

Aber nein – gerade am Höhepunkt seines Ansehens – lässt Jesus sich nicht mehr blicken.

Er lässt nur noch ausrichten:

Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde, nicht indem er Macht und Ansehen erhält, wie wir das als Menschen uns gerne Wünschen, als Stars und Sternchen oder Politiker oder durch große Taten und Firmengeschichten.

Nein!

Jesus sagt jetzt – am Höhepunkt seiner Macht – wie es weitergeht:

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Er wird sterben und dadurch wird seine Wirksamkeit viel größer sein.

Wie oft im Leben, denken wir, dass es vorbei ist, wenn wir mit unseren Vorhaben gescheitert sind, wenn wir nicht das erreicht haben, was gut, edel und angenehm oder sogar anerkennenswert gewesen wäre.

Wie oft hatten wir den Wunsch, es einfach einmal allen zu zeigen, was wirklich in uns steckt. Manchmal hätte es uns ja auch schon gereicht, wenn nur mal jemand mitbekommen hätte, was einem alles gelungen ist und noch dazu – was für einen Einsatz wir dafür gebracht haben.

Doch darum geht es nicht und Jesus bleibt mit der gesamten Schöpfung in Einklang, indem er nun ankündigt, was „alle Welt“ – die ihm ja nachläuft – nun erwartet – am Gipfel seiner persönlichen Wirksamkeit.

Jetzt, da alle wissen, welche Möglichkeiten mit seinem Wirken verbunden sind – in Wort und Tat – jetzt macht er Platz und zwar in doppelter Weise:

Er hat uns gezeigt, wie wir reden und handeln können, wenn wir das erreichen möchten, was auch er bewirkt hat – nämlich das Lebendige zwischen den Menschen und für die Menschen. Es hängt nicht an ihm allein. Er macht Platz für uns.

Wir alle dürfen aufstehen gegen alle Hässlichkeit im Leben – für das Leben.

Und er hat für uns noch eine größere Möglichkeit eingeräumt, die nur er vermochte. Er hat mit seinem Leben, das am Ende so viel Anerkennung bekommen hatte – selbst bei den Obersten –  all die Verachtung für unsere Hässlichkeit zunichte gemacht – als Menschensohn – und dadurch – durch sein Sterben, all die Fehler, die Hässlichkeit, die bedrückende Wirkung, die wir selbst immer wieder hervorbringen, in Gedanken, Herzen und Händen, zunichte gemacht, indem er dafür einen neuen Weg eröffnet hat, nämlich den, dass aus allem, was den Tod verdient hat, neue Frucht hervorgehen kann.

Alles an uns, was es verdient hat, für fehlerhaft und unfruchtbar erklärt zu werden, dass darf getrost wieder zu Erde werden  – da bietet es Boden und Lernmöglichkeiten für Neues.

Und alles, was wir an Licht in die Welt gebracht haben, das erhebt sich durch Jesus zu Gott, dem Vater und bringt reichlich Frucht.

Im Leben, durch den Tod hindurch in die Herrlichkeit zu Gott.

Und das bedeutet für uns ganz konkret:

Wir dürfen auch Fehler machen.

Wir müssen nicht aufgeben, wenn uns etwas nicht gelingt, auch wenn es uns manchmal viel kostet.

Wir dürfen immer wieder die kleinen Tode im Leben sterben, wenn wir nur die Kraft nicht vergessen, die uns wieder aufstehen lässt, wie Lazarus – ganz egal, was die Leute sagen.

Der einzige Fehler, der dabei wirklich ins Gewicht fällt, ist der, wenn wir der Meinung sind, dass wir allein aus dem den Nutzen ziehen wollen, was wir als Worte und Taten an anderen deklarieren.

Wir dürfen sehen, wo wir bleiben, aber unser Leben ist, wie Jesu Leben, immer dazu da, um Frucht zu bringen, für uns und alle Welt, im Kleinen, aber auch im Großen.

Und danach darf sich dieser Tage alles messen lassen, was uns begegnet.

Und unsere Aufgabe ist es vor allem darauf zu achten, dass wir bei allem, was wir tun, die eigentliche Motivation im Blick behalten – wir selbst und unsere Glückseligkeit und das Gute für die Welt zwischen Himmel und Erde.

Amen.

Fürbitte (VELKD)

Lebendiger Gott, wir sind oftmals so unruhig, sehnsüchtig; wir wollen Gewissheit – und tun uns schwer mit Deinen Worten. Darum bitten wir Dich: Schenke uns Einsicht und Weite.

Du bist das Weizenkorn, das stirbt und viel Frucht bringt. Darum bitten wir: Lass uns das verstehen, zeige uns Orte und Zeiten, wo es an uns ist, uns fallen zu lassen, uns einzubringen und hinzugeben.

Wir haben immer mit Menschen zu tun, die fragen und suchen: Schenke uns Worte und Bilder und Gemeinschaft, die tragen und anderen auf ihrem Lebensweg helfen.

Unter uns leben Menschen, die einsam sind, hungrig, krank, arm oder schwer an ihrer Trauer tragen. Schenke uns offene Herzen, damit wir Wege entdecken, gemeinsam Not zu lindern. Dass wir uns einsetzen für Recht und Gerechtigkeit, mutig das Unrecht beim Namen nennen und ehrlich miteinander teilen.

Du bist für uns alle ans Kreuz gegangen und verherrlicht worden: Lass uns daher gemeinsam in Raum und Zeit leben – Dir entgegen.

VATER UNSER

SEGEN

So segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


 23 Besuche