Impulse für jeden Tag

24. Februar 2021

22. Februar – die Sonne sinkt in beachtlichen Farben.

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

der Sonnenuntergang am 22. Februar, der seine Verheißung am Folgetag erfüllt.
Gestern, am 23. Februar war es das erste Mal wieder etwas wärmer in der Kirche und die Plätze nach Corona-Auflagen waren nahezu ausgefüllt, als die Sonne an diesem Tag sing(k)t.
Ihr sollt die Fülle haben…
Es ist und bleibt eine Herausforderung, in dieser Zeit eine neue Pfarrstelle zu übernehmen, aber jetzt, mit dem Frühling, beginnt es überall zu blühen.
Das Leben im Kirchspiel beginnt wieder zu erwachen. Regionalkantor Johannes Götze mit seinen Interpretationen mit Geist, Schwung und Begeisterung – Kirchenmusik auch einmal ganz anders, andere Zeiten, dritte Orte.
Ich fühle mich gesegnet, weil ich den Rahmen begleiten darf und manchmal mitsingen kann, Lieder aus einer Zeit, in der ich unglaublich begeistert und glücklich war, in Gott, mit Gott, unter Gottes Wort.
Das Glück kehrt zurück und die neue Fülle im neuen Land tut gut.
Nicht so viel Glück habe ich derzeit noch mit der Technik, aber ich hoffe, dass sich das auch bald wieder ändern wird. Uns entgeht heute im Video das Vorspiel, die Lesung und ein Teil der Interpretation der Lesung, aber auch das wird vorübergehen.

Die Texte des gestrigen Tages (Lk 10, 21-37) und die Musik:

Jesu Lobpreis des Vaters

21Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und rief: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen. 22Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. 23 Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen allein: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. 24Denn ich sage euch:

Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.

Die Frage nach dem ewigen Leben. Der barmherzige Samariter

25Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). 28Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

29Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus:

Wer ist denn mein Nächster? 30Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; 34und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 37Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm:

So geh hin und tu desgleichen!




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22. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

eine Entdeckung meiner Jungs am letzten Wochenende.
Um Missstände zu wissen ist das Eine. Sie in Händen zu halten ist das Nächste.
Sie zu heben und beleben, ist eine Herzensangelegenheit.
Die Kirche zu Sonneborn hat eine ganz besondere Geschichte – wie jede Kirche. Selbst ihren Standort hat die Kirche schon einmal gewechselt – aus der Ortsmitte an den Rand.
Oft begiebt sich Jesus an die abgelegenen Orte seiner Zeit um etwas Großartiges auf den Weg zu bringen.
Ob das wohl auf Sonneborn auch zutrifft.
Wir überlegen als Gemeindekirchenrat, was wir tun, denn Herzblut ist wahrlich bereits jede Menge eingeflossen zur Erhaltung dieser für mich so einmaligen Kirche, die ich jeden Tag in allen Facetten meines und ihres Lebens von meinem Schreibtisch aus erleben darf.
Wenn Sie eine Idee haben, ein Anliegen, einen Hinweis, eine schöne Geschichte in Verbindung mit dieser Kirche, die Ihr Herz berührt hat, dann kommentieren Sie doch bitte gerne.
Diese Woche – eine Woche voller Sonnenschein – soll die Kirche einmal im Detail im Mittelpunkt stehen, weil es möglicherweise am Ende der Woche Ideen geben soll, wie wir weiter verfahren.
Hier ein erster Eindruck, wie wundervoll die Kirche mit dem „weltlichen“ Urgrund des Ortes verbunden ist:

Der Sonnenbrunnen und die Auferstehung…

Und immer hören wir in den Losungen und Lehrtexten, wie Gott sich der Elenden und Niedrigen annimmt, wie heute Hanna und Maria.
Ob das wohl auch für ganze Kirchen und Orte gilt? Heute noch? Immer noch? Wieder?
Ich glaube, ja.
Und Du?

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Sonntag, 21. Februar 2021 – INVOCAVIT

„Und es war Nacht.“ – Joh 13,30

Wochenspruch:

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“
1. Joh 3,8

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

um die Werke des Teufels zu zerstören, mussten beide noch einmal Raum bekommen, so hören wir es im heutigen Predigttext.

Der Lieblingsjünger und der Verräter sitzen im Predigttext heute noch einmal gemeinsam am Tisch. Und am Ende dieser Begegnung heißt es schlicht. Und es war Nacht. Dieses Gefühl begleitet uns irgendwie schon länger und es wird noch eine Weile bleiben, aber wir sind nicht allein, Jesus ist den Weg ebenfalls gegangen und er hat die Lösung gebracht.

  • Evangelium Mt 4, 1-11

Jesu Versuchung

(Mk 1,12-13; Lk 4,1-13)

41Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. 2Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. 4Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«

5Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Ps 91,11-12): »Er wird seinen Engeln für dich Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.« 7Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«

8Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« 11Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm.

Glaubensbekenntnis

  • Ansprache Joh 13,21–30

Gnade sie mit Euch und Friede von Gott unserm Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

Jesus, der Lieblingsjünger und der Verräter

(Mt 26,21-25; Mk 14,18-21; Lk 22,21-23)

21Als Jesus das gesagt hatte, wurde er erregt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er wohl redete. 23Es war aber einer unter seinen Jüngern, der zu Tische lag an der Brust Jesu, den hatte Jesus lieb. 24Dem winkte Simon Petrus, dass er fragen sollte, wer es wäre, von dem er redete. 25Da lehnte der sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist’s? 26Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. 27Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! 28Niemand am Tisch aber wusste, wozu er ihm das sagte. 29Denn einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.

Ich bete in der Stille:

Herr, Jesus Christus, schenke Du uns hier und heute und jeden Tag ein Wort für unser Herz und ein Herz für Dein Wort.  Amen.

Liebe Gemeinde,

sicher war es am Abend des letzten Abendmahles auch draußen finster geworden.

Die Nacht von der Johannes hier berichtet ist Nacht im doppelten Sinne. Draußen und in Herzen und Gedanken.

Hier geht es um Verrat und die Jünger scheinen zu wissen, was es bedeutet. Gleich zu Beginn des Textes wird ihnen Angst und Bang, als Jesus ankündigt, dass es einen von ihnen treffen wird.

Drei Dinge beeindrucken mich besonders.

Jesus – vom dem wir auch hören, wie er im Garten Gethsemane noch darum bittet, dass der Kelch – also der Tod – an ihm vorübergehen möge, handelt hier souverän. Am Tisch ist er Herr der Lage, wohlwissend, was da auf ihn zukommt und womit er konfrontiert wird.

Zugleich bleibt es aber auch dem Verräter nicht erspart, dieses Los zu tragen. Für Judas endet die Aufgabe tödlich. Er kann am Ende nicht damit leben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Und dann bleibt es aber auch geheim vor den anderen, wen es trifft- bis wenige Stunden später offenbar wird, wer die Last zu tragen hat.

Und es war Nacht.

Wir kennen die Nacht inzwischen noch einmal in einer ganz anderen Dimension, mit Ausgangssperre, Unsicherheit, Angst, Verboten, Strafen, aber eben auch einem Stern, wie vor über 2000 Jahren.

Die Dunkelheit wird in diesem Text unmittelbar mit dem Satan in Verbindung gebracht und das leuchtet mir ein.

Wenn Menschen gefangen sind von der Leere, die wir manchmal im Leben fühlen können, weil wir nach Leben suchen, wo keines zu haben ist, dann verändert sich die eigene Perspektive auf alle Dinge. Plötzlich wittern Menschen überall Schlechtes, Böses, Verschwörungen gegen sich selbst und gegen jede optimistische Fassung von Wahrheit. Der Lockdown hat das durch die unendlichen Nebenwirkungen massiv zutage gebracht, zusätzlich zu den vielen Dingen, die sonst oder ohnehin unser Leben verfinstern können. Auch Erschöpfung kann dazu gehören oder Einsamkeit. Psychologen kennen das unter dem Begriff Depression – eine Niederdrückung.

Jesu Weg führt tief hinein in eine solche Depression, für alle Beteiligten, weil sein Tod zunächst bedeutet, dass scheinbar alles was den Menschen Hoffnung gab, verloren schien, niedergedrückt, erstickt wurde.

Jesu Tod bringt am Karfreitag eine Weltennacht, eine Depression, mit sich, am Himmel und in den Herzen und Seelen der Jünger.

Wenn der Herr nicht bei uns bleibt, dann wird es wirklich dunkel. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum gerade heute so viel dunkel in unseren Herzen und Seelen herrscht. Gottverlassenheit auf allen Ebenen.

Die einzige Macht, die uns retten kann, ist Gottes Liebe zu dieser Welt, die die Nacht am Ostermorgen wieder wendet. Damit schlägt Jesus die Angst, die Versuchung, aufzugeben und sich der Angst geschlagen zu geben, in die Flucht.
Durch Gottes Handeln an ihm wird er wieder aufgerichtet und wir mit ihm, wenn wir ihm und an ihn glauben, ihm vertrauen.

Deshalb dürfen wir nicht aufgeben, an das Gute zu glauben, an den Herrn, der alles wenden kann, auch die größte Angst und Bedrückung.

Judas scheitert am Ende und stirbt. Er wird überwältigt, auch weil ihm niemand seine Schuld, sein Last, seine Bedrückung abnehmen will. Ihn hätten die Menschen auch danach noch lieben können, wieder aufrichten und zugestehen, was Jesus allen zugestanden hat, damals: die Vergebung.

Doch dafür braucht es mehr als Angst und Zweifel – dafür braucht es lebendige Hoffnung gegen den Augenschein und Vertrauen in Gottes Liebe für die ganze Welt und die Umkehr von allem Dunkel und aller Bedrückung – Evangelium – frohe Botschaft.

Es gibt ein Lied, das für mich wie eine Anleitung durch diese Zeit ist. Es heißt: Liebe Deinen Feind.

Lasst uns die Liebe zum Leben und zur Welt nicht aufgeben – gegen alle dunklen Gedanken und den Schleier der Angst in der Nacht.

Das Leben will gewinnen, sich wieder aufrichten, wie die Natur im Frühling.
Der Tod wird besiegt, wieder. Die Nacht wird enden.
Ich glaube fest daran.

Und deshalb werde ich nicht fasten, mich nicht zurückhalten, sondern Liebe und Umkehr predigen und leben und Wege finden, immer wieder neu, auch für unsere Gemeinschaft als Gemeinde.

Amen.

Und der Friede Gottes, bewahre unsere Herzen, Sinne und unsere Seele vor der Angst in seiner Liebe und im Zeugnis für ihn, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.

https://www.evangeliums.net/lieder/lied_liebe_deinen_feind_lasst_uns_von_jesus_lernen.html

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns in der Versuchung,
und erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.


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18. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,
„Herr, hab ich Gnade gefunden… so geh nicht vorüber.“
Die heutige Losung ist ein Vers aus einer langen Geschichte des Wartens – es ist die Geschichte von Abraham und Sara.
Abraham bekommt zusammen mit seiner Frau Sara eine wundervolle Verheißung, nämlich eigenes Land, Nachkommen und Segen.
Inzwischen ist eine unendlich lange Wartezeit zu Ende gegangen und vermutlich sind beide nicht mehr so richtig davon überzeugt, dass das geschieht, was besonders ersehnt ist – ein Kind.
Beide sind alt geworden – uralt in bestem biblischen Sinne. Es scheint unmöglich.
Und damit scheint das Gesamtpaket der Verheißungen, Gottes Versprechen an Abraham sinnlos.
Was ist die Zukunft ohne Kinder, die sie gestalten wollen und können.
Doch nun ist es so weit.
Abraham fragt, ob er wirklich Gnade gefunden hat, zu empfangen, was verheißen ist und bittet darum, dass Gott als Zeichen nun nicht noch einmal an ihm vorbei geht. Und Gott – in Gestalt der drei Männer – geht nicht vorüber.
Und dann kommt das Kind – entgegen aller Möglichkeiten – und obwohl Sara an diesem Tag nur noch lachen kann.
Und bei Zachäus ist es auch so.
Er sehnt sich nach Gnade, vielleicht auch, weil inzwischen niemand mehr mit ihm zu tun haben will.
Jesus ist anders er kehrt ein.
Ich glaube, das gilt auch für uns und unsere Tage.
Wenn wir uns nach Gnade sehnen, werden wir sie bekommen.
Dann kehrt er bei uns ein.
Ich sehne mich nach Gnade und hoffe auf die Verheißung.
Und Du?
Amen.


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17. Februar 2021 – Aschermittwoch

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

Aschermittwoch – Fastenzeit.

Jesus Christus ist die Versöhnung für unsere Sünden – für die der ganzen Welt – und damit die Zuversicht aller auf Erden und fern am Meer.

!!!Halleluja!!!

Und heute geht die Zeit der Umkehr in eine ganz bewusste Phase.

In unseren Lesungen mit Gott und Johannes hören wir spannende Texte über die Nachfolge und auch über die Frage nach richtig und falsch:

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16. Februar 2021

Liebe Schwester, lieber Bruder, verbunden in Christus, in dieser Zeit,

es gibt genügend Anlass, sich zu fürchten in diesen Tagen.

Nach der weißen Pracht der letzten Tage und der klirrenden, aber eben auch klaren und klärenden Kälte wird die Welt jetzt wieder ein bisschen weniger „perfekt“, vielleicht sogar ein bisschen gelblich, trüb.

Auch Wasser und Fluten könnte es wieder geben.

Aber das sind alles Spekulationen und ich habe den Eindruck, dass Vieles von dem, was wir bekommen immer wieder darauf beruht, was wir erwarten und glauben – für das eigene Leben und als Gemeinschaft.

Jesus sagt: Dir geschehe, wie Du glaubst.

Ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass wir alle gemeinsam erkennen, was Gott von uns möchte, weil er, der HERR, Gott ist und sonst keiner mehr.

Sein Ziel ist klar beschrieben, aus dem Buch der Zukunft, eine Offenbarung aus alter Zeit:

„Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir!
Denn du allein bist heilig!“

Amen.

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